Städtereise: 5 Highlights im magischen Maastricht

Tach auch!

lichterzauber
Romantische Beleuchtung zur Weihnachtszeit

Auch mal wieder Bock, einfach rauszufahren und eine kleine neue Welt zu erkunden? Dem Alltag ein wenig zu entfliehen? Gerade in der Vorweihnachtszeit bietet sich da ein Städtetrip der besonderen Art an: Maastricht lockt mit einem zauberhaften Lichtermeer, vielen Läden, die pures Einkaufsglück versprechen, und gemütlichen Cafés zum Entspannen. Die verwinkelten Gassen sind romantisch beleuchtet, originelle Vintage-Läden wechseln sich mit allerlei bekannten Großstadtshops ab und Kultur gibt’sauch noch. Maastricht bietet mehr als genug spannende Ecken, um sich als Kandidat für einen gelungenen Städtetrip zu qualifizieren.
Hier meine kleine Top 5, die euch vielleicht auch gefallen könnte…

1. Die „Bücherkirche“: Dominicanenkerk

In der Dominicanerkerkstraat 1 liegt ein Gebäude, das mich gleichermaßen überrascht wie aus den Socken gehauen hat.  für mich überraschendes Gebäude: die Dominicanenkerk.

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Einst Altarraum, jetzt Café

Kirchen an sich können ja schon beeindruckend sein, aber was hier mit der entweihten Dominikanerkirche angestellt wurde, hat mich schwer beeindruckt. 700 Jahre ist sie alt und wird nun nicht mehr für Gottesdienst genutzt, sondern fristet ihr Dasein als Buchhandlung mit dem Namen „Dominicanen“. Ein kleines „Coffeelovers“-Café dort, wo einst der Altar stand, hohe Regale voller Bücher und eine (wie ich finde trotz der Touristen) heimelige Atmosphäre – hier können Bücherwürmer schon ein paar Stunden „verlieren“. Ach ja: Und DVDs, CDs sowie LPs gibt’s hier auch. Mehr Infos: https://www.libris.nl/dominicanen

 

2. „Magisches Maastricht“: Der Weihnachtsmarkt

Ich muss sagen: In den Weihnachtsmarkt der lieblichen Stadt hab‘ ich mich sofort verknallt. Ein 60 Meter hohes Riesenrad (HALLO – ein Riesenrad!!!) überstrahlt den Platz, Buden mit Leckereien wie außergewöhnlichen Flammkuchen und gedrehten

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Jaaa – es ist ein Riesenrad! 😉

Kartoffelsnacks am Spieß, Rentier-Pullis, ja selbst ein Weihnachtsgeschäft, das nicht nur Kinderaugen zum Glänzen bringt sowie eine 1.000 Quadratmeter große Eislaufbahn lassen die Herzen der Weihnachtsfreunde hüpfen. Zu finden ist er auf dem Vrijthof, ein Platz, der noch dazu von vielen Cafés, Restaurants und Kneipen gesäumt wird. 2016 findet der Markt vom 2. Dezember bis zum 1. Januar statt. Geöffnet sind die kleinen Büdchen Montag und Dienstag von 11 bis 20 Uhr, Donnerstag bis Samstag von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Zudem ist jeder Sonntag von 13 bis 18 Uhr in der gesamten Stadt verkaufsoffenen. Shoppingfans strahlen bestimmt jetzt schon bis über beide Ohren. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag läuft hier allerdings gar nichts. Spannend fand ich auf diesem Weihnachtsmarkt neben dem kulinarischen Angebot (Werkzeug und Schrauben aus Schokolade, Flammkuchen mit Schokolade und Liebesperlen sowie diese seltsamen gedrehten Kartoffeln am Spieß) unter anderem auch das Kinderkarussell – oder habt ihr schon mal einen Panzer auf so einem Ding gesehen? Seht ihr.

3. Kleine und große Plätze 

Wer einfach nur gern schlendert oder “ Leute guckt“, sollte sich sie die schönen kleinen und großen Plätze dere Stadt anschauen. Mein kleiner Favorit, weil richtig schnuckelig, ist der St. Amorsplein. Er liegt zwischen dem Onze Lieve Vrouweplein (sehr hübsch ebenfalls gerade zur Weihnachtszeit, wenn 200 Mistelzweige in den Bäumen d

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Süß, oder?

ort erstrahlen) und dem Vrijthof. Die meisten Terrassenplätze sind beheizt, es gibt Waffeln, weitere Leckereien und sogar viele verschiedene Biersorten. 😉

4. Die Maas

Dieser hübsche Fluss teilt die Stadt – und da ich aus einer Stadt stamme, die durch einen Fluss entstanden ist, fühle ich mich auch an diesem wohl. Wenn ihr einen schönen Tag erwischt, lässt es sich hier wunderbar spazieren gehen. Auch mit dem Schiff könnt ihr die Maas übrigens erkunden.

5. Das „Pinky“

„Was is’n ein Pinky?“, mögt ihr fragen. Wer das Glück hat, nicht sofort zuzunehmen, wenn er Süßigkeiten auch nur anschaut, wird das kleine Geschäft in der Grote Straat lieben. Alle möglichen und unmöglichen Sünden für Naschkatzen gibt es hier – aber das Beste am knallbunten Lädchen sind wohl die Waffeln. Bloß nicht testen (Suchtgefahr!): Die belgisch anmutenden, frisch gebackenen und lecker duftenden Waffeln. Aber

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Waffeln und mehr gibt’s bei „Pinky“.

Achtung, denn die gibt es sogar mit Schokoladenfüllung. Also anschließend vielleicht doch noch einen kurzen Spaziergang einlegen, bevor es wieder nach Hause geht…

Seid ihr auch schon durch Maastricht geschlendert und habt weitere Tipps für mich und andere Leser? Dann lasst mir gern einen Kommentar da; ich freu mich drauf.
Euch viel Spaß in Holland – grüßt mir das Städtchen!

LG, chaoskirsche

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